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Sensimed AG setzt Schweizer Kompetenzen und Technologien ein, um eine Vielfalt von Lösungen für Einsatzgebiete zu entwickeln und herzustellen, bei denen Messungen durch kleinnste Sensoren durchgeführt werden müssen und Batterien vor Ort nicht erwünscht sind. Das Unternehmen ist 2003 aus der renomierten Eidgenössischen Technischen Hochschule (EPFL) hervorgegangen, als die Gründer Dr. Matteo Leonardi und Sacha Cerboni daran arbeiteten, den Augeninnendruck kontinuierlich und nicht-invasiv überwachen zu können. Das Projekt startete nach einem Treffen von Augenärzten und Forschern, bei dem beraten wurde, wie mittels modernsten Technologien unerfüllte klinische Bedürfnisse abgedeckt werden könnten. Sensimed’s innovative Entwicklung liegt im Bereich des Glaukoms bzw. Grünen Stars. Dieses Leiden ist eine asymptomatische, progressive und unumkehrbare Krankheit, die bei Ausbleiben einer adäquaten Behandlung zur Erblindung führt SENSIMED's Konzept besteht darin, Veränderungen in der Hornhautkrümmung zu messen, die mit Änderungen des Augeninnendrucks einhergehen Nachdem dieses Konzept im Jahre 2005 validiert wurde, bestand der nächste Schritt im Entwickeln eines drahtlosen Systems, um die verkabelte Verbindung der vorläufigen Lösung zu ersetzen. Die technische Herausforderung, eine drahtlose Verbindung zwischen dem Kontaktlinsensensor und dem externen Gerät zu entwickeln, war eine gewaltige Hürde. Angesichts der winzigen Grösse eines solchen Systems, das in eine Kontaktlinse passen sollte, musste ein komplett integrierter Schaltkreis in Sonderanfertigung - ein anwendungsspezifischer integrierter Schaltkreis (ASIC) - entwickelt werden. Neue Design- und Herstellungsprozesse waren nötig, um einen neuen Sensor mit einer integrierten Mikroschleifenantenne zu entwerfen. Ein dazugehöriges externes und ergonomisches Radiofrequenzmodul mit einem robusten Telemetriekommunikationsprotokoll war ebenfalls nötig. Im Jahre 2007 wurde der funktionelle Prototyp des Telemetriesensors validiert. Im Verlauf von 2008 wurde das Augenmerk auf die Herstellbarkeit und Robustheit der Technologie gelenkt, Damit der Sensor in einer normalen täglichen Umgebung funktionieren kann, müssen zahlreiche Radiofrequenz- und medizinischen Normen beachtet werden, und die zuverlässige Produktion garantiert sein. Anfang 2009 erhielt Sensimed das CE-Zeichen für das SENSIMED Triggerfish® System. Das Unternehmen wandte sich der Durchführung klinischer Studien am Menschen in angesehenen Zentren der Europäischen Union zu und begann mit der kontrollierten Kommerzialisierung in ausgewählten Ländern. Gleichzeitig wurde das Unternehmen mit mehreren Auszeichnungen , unter anderem von Red Herring und KTI Medtech für die innovativsten und vielversprechendsten Privatunternehmen im Hightech-Sektor in der Schweiz und in Europa geehrt. |